Aktuelle Projekte


Ihr benötigt:

  • Stifte (z.B. Fineliner und Filzstifte)
  • Papier
  • Smartphone mit der App
    „Stop Motion Studio“
  •  Gute Beleuchtung
  • Nach Möglichkeit ein Stativ oder eine Halterung für das Smartphone

 

 

 

 

 

Idee der Woche

2D-Stop Motion Filme von Anja Gerauer

Einfache Stop Motion-Filme könnt Ihr mit einem Smartphone selbst erstellen. Die einfachste Variante ist die Animation von ausgeschnittenen Papierobjekten. Natürlich könnt Ihr dazu auch eigene Zeichnungen verwenden.

 

Die App „Stop Motion Studio“ fügt die vielen einzelnen Fotos zu einem kleinen animierten Film zusammen und kann diesen sogar mit Musik unterlegen. Die Funktionsweise der App ist relativ selbsterklärend.

 

 

Idealerweise habt Ihr ein Stativ oder eine Befestigung, mit der Ihr das Smartphone parallel oberhalb Eurer gut ausgeleuchteten Arbeitsfläche befestigen könnt. Am besten beleuchtet Ihr die Arbeitsfläche von beiden Seiten mit einer Lampe, damit Ihr Schatten minimiert.

 

Einzelne Bildelemente könnt Ihr direkt auf den Hintergrund zeichnen, andere ausschneiden, so dass sie sich unabhängig voneinander bewegen und verändern können (wie in meinem 1. Beispiel der Ballon und der Mund des Mädchens.).

 

Wichtig ist, dass die Kameraposition und der Bildausschnitt in einer Szene immer genau gleich bleiben und Ihr viele einzelne Fotos mit immer nur minimalen Unterschieden macht. Sonst wackelt und ruckelt der spätere Film. Bedenkt, dass Ihr mindestens 15-20 Fotos braucht, um nachher nur eine Sekunde lang eine flüssige Bewegung im Film zu sehen (ein „normaler“ Film besteht aus 25 einzelnen Bildern in der Sekunde!). Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, muss man sicher eine Weile herumprobieren.

 

Denkt immer daran, jedesmal die Hände aus dem Bild zu nehmen und möglichst wenig Schatten zu erzeugen, bevor Ihr den Auslöser am Smartphone drückt. Danach folgt der nächste Bewegungsschritt bzw. die nächste Veränderung Eures Bildes. 

 

Eine noch einfachere Filmidee ist eine animierte Glückwunschkarte, wie in meinem 2. Beispiel. Hier bauen sich die Buchstaben einer nach dem anderen auf und dann kommen nacheinander noch Farbe und andere Elemente hinzu. Im ersten Bild ist nur das „H“ zu sehen, im zweiten „HA“ usw. Auf diese Weise könntet Ihr zum Beispiel auch eine animierte Karte zum Muttertag erstellen. Den fertigen Film könnt Ihr dann per WhatsApp verschicken.

 

Viel Spaß dabei!

 

Ich freue mich über Feedback (info@kunstverein-bad-vilbel.de) und würde gerne - wenn dies wieder möglich ist - unterschiedliche Kurse zu verschiedenen Film- und Fotothemen anbieten.

 

Herzliche Grüße und bleibt gesund!

 

 

Anja Gerauer